Rastersondenmikroskopie

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Rastersondenmikroskopie

Die Rastersondenmikroskopie (englisch scanning probe microscopy, SPM) bieten für Anwendungen im life science-Bereich eine Menge neuer Optionen. Nicht nur mikroskopische Beobachtungen, sondern auch Präparatmanipulationen sind mit ihr möglich.

Möglichkeiten in der Rastersondenmikroskopie

Schwache Anziehungskräfte zwischen unpolaren Molekülen und Atomen spielen in dieser Technik eine zentrale Rolle. Mit der kürzlich entwickelten Technik „cold-atom scanning probe microscopy“ können Physiker der Universität Tübingen das Kraftfeld einer Kohlenstoff-Nanoröhre vermessen. Hierbei ersetzt eine sehr kalte, gasförmige Atomwolke die feste Spitze eines konventionellen Rasterkraftmikroskops. Die sehr weiche Probe wird dabei zur dreidimensionalen Abrasterung von Nanostrukturen bewegt. Mithilfe dieses Verfahrens sind Forscher nun erstmals in der Lage, winzige Anziehungskräfte oder Dispersionskräfte nachzuweisen. Die Methode bietet neue Möglichkeiten für die Erforschung von Elementen in der Nanotechnologie.

rastersondenWas ist Rastersondenmikroskopie genau?

Rastersondenmikroskopie steht für alle Arten der Mikroskopie, bei denen nicht mit optischen oder elektronenoptischen Abbildungen gearbeitet wird. Vielmehr wird das Bild über einer Wechselwirkung zwischen einer Sonde und der Probe produziert. Dabei wird die zu untersuchende Probenoberfläche mittels dieser Sonde in einem Rasterprozess Punkt für Punkt abgetastet. Beim Abtastprozess werden für jeden Punkt Messwerte gespeichert. Diese Messwerte werden am Schluss zu einem digitalen Bild zusammengesetzt.

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